Archiv der Kategorie: Allgemein

Medienlinks zu den Thüringer Buchtagen 2017

Medienlinks Thüringer Buchtage 2017

http://www.mdr.de/mediathek/fernsehen/a-z/video-150796_zc-ca8ec3f4_zs-73445a6d.html

https://www.welt.de/regionales/thueringen/article170289131/33-Verlage-bei-Thueringer-Buchtagen.html

http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Thueringer-Buchtage-Blaettern-lesen-mit-Autoren-plaudern-445316484 (auch als Printausgabe erschienen)

http://www.tlz.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Thueringer-Buchtage-Autoren-muessen-ihre-Nische-finden-2001270829 (auch als Printausgabe erschienen)

https://www.boersenblatt.net/artikel-thueringer_buchtage.1398363.html

http://www.steigerwaldstadion-erfurt.de/en/news/pressemitteilungen/details/34112017_thueringer_buchtage.html

http://www.otz.de/web/zgt/suche/detail/-/specific/Thueringer-Buchtage-machen-Lust-aufs-Lesen-und-Schreiben-1001515205 (auch als Printausgabe erschienen)

https://www.insuedthueringen.de/region/feuilleton/Lucilectric-liest-bei-den-Thueringer-Buchtagen;art83476,5811068

https://eventbu.com/erfurt/7-thuringer-buchtage/7039396

http://weimar.thueringer-allgemeine.de/web/weimar/startseite/detail/-/specific/Knabe-wieder-zurueck-in-Thueringen-1081978256 (auch als Printausgabe erschienen)

https://partyzettel.de/diskotheken/255708461205246/swe-stadtwerke-erfurt-gmbh/

 

 

Neues Heft der Thüringer Literaturzeitschrift „Palmbaum“ – Präsentation auf der Leipziger Buchmesse

Die Leipziger Buchmesse steht vor der Tür und mit ihr ein neues Heft der Thüringer Literaturzeitschrift „Palmbaum“. Nach dem erfolgreichen Heft zum 200. Geburtstag von Gustav Freytag, in dem wir u.a. das gescheiterte Projekt eines Fassbinder-Films dokumentiert haben, folgt nun ein nur scheinbar „leichteres“ Thema: Das Heft soll „Zum Lachen“ sein, d.h. wir widmen es dem Thema Komik vom Humor über Ironie, Satire und Parodie bis zum Grotesken. Wir bringen böse Klassiker-Parodien und überlegen mit Tucholsky, was Satire darf, Annelie Morneweg ergründet das Lachen als nonverbale Sprache, Ulf Annel erinnert an Ringelnatz in Thüringen, Michael von Hintzenstern und Olaf Weber feiern mit Dada den produktiven Nonsens, Renate Holland-Moritz fragt sich, ob man in der finsteren DDR überhaupt lachen durfte, Hans-Dieter Schütt geht der Eigenart des jüdischen Witzes nach, Matthias Biskupek hat den manchmal gar nicht komischen Humor der „sozialen Medien“ genauer angeschaut, Sylvia Bräsel sagt uns, worüber Chinesen lachen und NEL beantwortet unsere Fragen nach dem Selbstverständnis eines Karikaturisten – mit Karikaturen natürlich! Weiterlesen

Ein kurzer Rückblick

Das Festjahr zum 750jährigen Stadtrechtsjubiläum ist Geschichte. Wir wollen noch einmal Dank sagen, Dank, denen, die uns unterstützt haben. Gleichzeitig wollen wir nochmals unserer Preisträgerin Gudrun Piesche gedenken, die leider 2016 von uns gegangen ist.

Der Arnstädter Literaturpreis 2016 ist ebenfalls Geschichte. Möge er unserer Heimatstadt auch in Zukunft dienen.

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Gudrun Piesche, unsere Preisträgerin

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Was uns das Jahr 2017 bringen wird, wissen wir nicht, aber wir freuen uns, daß wir im Mai den Bund für Deutsche Schrift und Sprache in Arnstadt begrüßen dürfen.

Großzügige Bücherspende an Arnstädter Kinder übergeben

Pünktlich zu Weihnachten haben der Verein Kinderlachen Arnstadt e. V. und der Verlag Kirchschlager eine großzügige Buchspende an Arnstädter Kinder ausgereicht. Es wurden insgesamt 15 Sätze zu je 4 Büchern vom Drachen Emil sowie 350 Arnstädter Weihnachtsbücher, die die Literaturfreunde Arnstadt (IG) herausgegeben haben, übergeben. Der Wert der Buchspende beläuft sich auf über 6000 Euro. Herzlichen Dank an alle Beteiligten, Sponsoren und Unterstützer. Gedacht war das Geschenk als Dankeschön für die hervorragende Zusammenarbeit zwischen dem Kinderlachen Arnstadt e. V., dem Drachenritter Michael und den Arnstädter Grundschulen und KITAs, Zudem wollten wir einen Anreiz zum Lesen schaffen und die Kinder ermuntern, sich mit ihrer Geschichte und Heimat zu beschäftigen.

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Wir – Drachenritter Michael, Merry Buchelt und Steffi Brönner vom Kinderlachen e. V. – danken allen Unterstützern!

Jürgen Ludwigs „Weißde noch?“ Band 2 erschienen

Arnstadt Geschichten und Episoden Band 2

Jürgen Ludwig
Weißde noch?
Wir gingen ins Filmtheater Merkur oder in die „Flohkiste“ … und tanzten zu „wilden“ Rhythmen der „Teddys“
Mitten aus’m Arnstädter DDR-Alltag – Geschichten und Episoden

88 Seiten, zahlr. S/W-Fotos, Format 12,5 x 20,5, fest gebunden

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Autor Jürgen Ludwig bedankt sich bei all denen, die sein zweites Buch über Arnstadt in der Reihe „Weißt du noch?“ des Herkules Verlags unterstützt haben. Sei es durch Fotos, Dokumente oder Erinnerungen, an denen Sie den Autor teilhaben ließen.

Dies sind:
H. Bäsecke, H. Dietze, K. Engelmann, Th. Eidam, M. Grilletz, Familie Hedler, J. Heyder, G. Löber, M. Möhring, F. Schneeberger, M. Straszim, H. Triebel und M. Vollmar.

Dank auch an Frau Andrea Kirchschlager vom Stadt- und Kreisarchiv Arnstadt.

PALMBAUM – Heft 63: Annäherungen an Gustav Freytag – Mit Drehbuch-Auszügen zu einem verhinderten Fassbinder-Film!

Hand aufs Herz: Wer liest heute noch Gustav Freytag? Vor einem Jahr hatten wir das Herbst­heft dem Thema „Bestseller“ gewidmet. Freytag ist ein exemplarischer Fall dafür, und das im wortwörtlichen Sinn: vor 200 Jahren geboren, stürzte er vom meistgelesenen Autor und viel­gespielten Stückeschreiber des Kaiserreichs ins Vergessen ab. Nur ab und zu hört man raunen, sein Roman Soll und Haben sei antisemitisch. Und tatsächlich wurde 1977 eine Verfilmung des Romans durch Rainer Werner Fassbinder mit genau diesem „Argument“ verhindert. Ein Verdikt, das selbst so klischeehaft war wie die Klischees, die man Freytag – und Fassbinder – vorwarf. Herbert Knopp (München), der damalige Drehbuchautor, erinnert in seinem Beitrag für dieses Heft erstmals ausführlich an die Hintergründe der Ablehnung und zeigt, was dadurch verhindert wurde: ein produktiver Umgang mit dem Stoff, der die antisemitischen Klischees aufarbeiten wollte, indem er sie durchsichtig macht, um die sozialökonomischen Gründe dahinter zu erkennen. Nebenbei gesagt: fast rührend liest man, wie ernst das bundesdeutsche Fernsehen vor 40 Jahren noch seinen Bildungsauftrag nahm – um desto zorniger wahrzunehmen, was dieses Medium heute betreibt. Wir freuen uns, erst­mals auch eine literarische Kunstform dokumentieren zu dürfen, die weitgehend unterschätzt wird: die des Drehbuchs. Wer die Szenen liest, sieht den Film schon vor sich und kann nur bedauern, dass er wegen ideologischer Kurzsichtigkeit – diesmal im Westen Deutschlands – nie zustande kam.

Weitere Beiträge zum Titelthema: Cornelia Hobohm schreibt über Freytags Verarbeitung der Thüringer Landschaft, Peter Arlt über Künstler, die den Autor porträtierten, und Siegwart Wohlleben stellt die Freytag-Gedenkstätte in Siebleben vor. Außerdem bringen wir die Erst­veröffentlichung eines Briefes von Gustav Freytag an einen Debütanten.

Höhepunkte des Heftes sind außerdem Weimar-Gedichte von Andreas Reimann, ein Text-Zyklus von André Schinkel, Beiträge zur Weimarer Lyriknacht, u.a. von Michael Krüger, der zweite Teil des Essays von Dietmar Jacobsen über die Archäologisierung der DDR in Nach-Wende-Romanen, Auszüge aus dem Briefwechsel zwischen Gerhard Altenbourg und Horst Hussel, eine Erinnerung an Hilbigs Prosa-Debüt in der DDR von Ralph Grüneberger, das Gespräch mit Strawalde, der uns einen zauberhaften Einband gezeichnet hat, und die Beiträge der fünf Finalisten zum Menantes-Preis für erotische Dichtung.

Kurz: ein abwechslungsreiches Buch mit prallen 250 Seiten – und davon allein volle 30 mit Rezensionen.

 

Weitere Informationen finden Sie unter: www.palmbaum.org.

Palmbaum. Literarisches Journal aus Thüringen. Hrsg. von der Literarhistorischen Gesellschaft Palmbaum e.V., Heft 2 / 2016, quartus-Verlag Bucha bei Jena, 250 Seiten, Englische Broschur, EUR 9,90.

Bestellungen im Buchhandel unter ISSN 0943-554X oder im Verlag: quartus-verlag@t-online.de

Passwort Pegasus: Kreatives Schreiben in Arnstadt

Sie wollen schreiben? Bei uns sind Sie richtig! Anregungen und Methoden aus dem kreativen Schreiben bringen die eingetrocknete Phantasie zum Fließen. Spiele machen locker im Kopf und sorgen für Abstand vom Alltagsstress. Das Sich-Austauschen mit Gleichgesinnten entlastet und beruhigt den inneren Kritiker. Diskussionen, angereichert mit Erkenntnissen aus der Schreibforschung, regen an, scheinbar Bewährtes zu hinterfragen und Neues auszuprobieren. www.passwort-pegasus.de

Immer donnerstags 18 bis 19.30 Uhr

VHS Arnstadt

Am Bahnhof 6

 

Kontakt: 03628-6107-0 oder anmeldung@vhs-arnstadt-ilmenau.de

 

Büro für angewandte Poesie

Anke Engelmann

www.poesiebuero.de

 

Amt des Erfurter Stadtschreibers ausgeschrieben

Die Landeshauptstadt Erfurt schreibt für das kommende Jahr wieder das symbolische Amt des Erfurter Stadtschreibers aus. Mit der Einrichtung dieses Amtes verfolgt die Landeshauptstadt das Ziel, Schriftsteller/innen deutscher Sprache zu ehren, die unsere Literatur mit ihren Werken beeinflussen und prägen.
Der von der Stadt Erfurt gestiftete Preis, der die Bezeichnung „Erfurter Stadtschreiber-Literaturpreis“ trägt, wird seit 2002 alle drei Jahre öffentlich bis spätestens zum 30. Juni des Vorjahres der Vergabe ausgeschrieben. Das Amt selbst wird jeweils im Jahr der Titelverleihung vom 01. April bis zum 31. Juli besetzt. Der Preis wird in Form des symbolischen Titels durch eine Urkunde und ein Stipendium vergeben.
Die Bewerber/innen sollen mindestens eine selbständige Publikation vorweisen können. Gebeten wird um die Einsendung einer unveröffentlichten Textprobe (maximal 20 A4-Seiten), eines Lebenslaufes mit Lichtbild sowie einer Bibliographie an die Kulturdirektion der Stadtverwaltung Erfurt, Benediktsplatz 1, 99084 Erfurt, bis spätestens zum 30. September 2016.
Weitere Informationen sind unter http://www.erfurt.de/ef/de/engagiert/kunst/stadtschreiber/index.html ersichtlich.

Andrea Kirchschlagers zweites Bürgerbuch der Stadt Arnstadt erschienen

Vier Jahre nach Erscheinen des ersten Bandes des Bürgerbuches von Arnstadt folgt nun der zweite Band, der sich den Bürgerinnen und Bürgern im Zeitraum von 1700 bis 1753 widmet. Wie beim ersten Band hat sich die Autorin der Mühe unterzogen, die Angaben des Bürgerbuches mit Hilfe vor allem der Kirchenbücher und darüber hinausgehend weiterer Quellen des Stadt- und Kreisarchivs Arnstadt – soweit diese es zulassen – wie auch der Literatur zu ergänzen, wofür ihr sicherlich alle Benutzer des vorliegenden Buches großen Dank schulden werden, erhöht sich doch dadurch sein Quellenwert um ein Vielfaches. Der Band erschien als Nr. in der Schriftenreihe der Stiftung Stoye und kann im Arnstädter Buchhandel oder im Stadtecho erworben werden. Die Bände der Stiftung Stoye sind auf 300 Exemplare limitiert, aber nur wenige Exemplare gelangen in den offiziellen Handel. Eine Empfehlung für alle genealogisch Interessierten.

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Links Topfhelm (14. Jahrhundert, Replik), Mitte: Bügergerbuch, rechts: Buch der Literaturfreunde zum Arnstädter Literaturpreis 2016.

Andrea Kirchschlager: Bürgerbuch der Stadt Arnstadt 1700 – 1753: bearbeitet und aus den Kirchenbüchern, anderen Quellen und Literatur ergänzt (Schriftenreihe der Stiftung Stoye), Hardcover, Fadenheftung, 528 Seiten, limitiert, Preis: 29,80 Euro.