Archiv des Autors: Michael Kirchschlager

Voller Erfolg für die Nibelungen – 1009 Euro Spende für den Weißen Ring e. V.

Voller Erfolg für die „NIBELUNGEN“

Das Theaterstück der Theatergruppe des Arnstädter Gymnasiums „Die Nibelungen – Ein blutiges Spiel um die Macht“ (Uraufführung am 6. März 2019 im Rathaussaal des Arnstädter Rathauses) erbrachte für den Weißen Ring e. V. eine Spende in Höhe von 1009 Euro! Herzlichen Dank an alle Freunde, Förderer und Sponsoren: BorgWarner, Lars Pitan Group, Tanya Harding, Scherf Bäckerei, den Helferinnen und Helfern vom Weißen Ring e. V., Grafiker Heiko Freitag, Frauke Jonetz-Mentzel, Stadtrat Georg Bräutigam u. v. a. Ein großer Dank gebührt der Theatergruppe des Melissantes Gymnasiums, die in monatelanger Vorbereitung ein dramatisches, spannendes und emotionales Theaterstück in unser Rathaus brachten. Nach dem Motto: „Kinder spielen für Kinder – wir helfen Opfern von Gewalt“, wurde von den Kindern und Jugendlichen Großartiges geleistet und verdient höchste Anerkennung. Sowohl aus künstlerischer Sicht als auch aus sozialer Verantwortung heraus, hat sich die kleine Theatergruppe an diesem Abend im völlig ausverauften Rathaussaal in die Herzen der Zuschauer gespielt. Das Stück, welches sich am historischen Nibelungenlied orientiert, stammt von Michael Kirchschlager, der bereits 1992 die „Nibelungen“ auf der Runneburg in Weißensee (in veränderter Form) auf die Bühne brachte. Eine zweite Aufführung ist in Planung. Michael Kirchschlager, Arnstadt

Hagen von Tronje und Schattenwalküre Morda im Kampf um den Speer. Letzendlich bleibt Hagen Sieger und tötet Siegfried. Unten: Siegfried an der Quelle Wasser trinkend. Der Held ahnt noch nicht, daß sein Mörder hinter ihm steht. Fotos: Michael Kirchschlager

Die Theatergruppe des Arnstädter Gymnasiums. Foto Hans Peter Stadermann.

Blutiges Spiel für einen guten Zweck – Die Theatergruppe des Melissantes Gymnasiums führt am 6. März die „Nibelungen“ auf

 

Von Eberhardt Pfeiffer
Arnstadt. „Wohin soll ich jetzt abgehen?“ fragt Hagen von Tronje nach seiner Audienz bei Königin Brunhild. Hagen heißt eigentlich Alexey Kvint und Brunhild Adelheid Riedel – und der Schauplatz ist nicht der Hof von Burgund, sondern der Arnstädter Rathaussaal. Schon seit Monaten proben die Mitglieder der Theatergruppe des Melissantes-Gymnasiums an den „Nibelungen“. Nun wird es langsam ernst. Es sind nur noch wenige Tage bis zur Aufführung.
Der Mann, der die Frage entscheiden muss, wohin Hagen von Tronje abgehen soll, ist Michael Kirchschlager. Bei einer Lesung im Gymnasium hatte eine Lehrerin den Arnstädter Autor und Verleger gefragt, ob er nicht mit der Theatergruppe arbeiten wolle. Kirchschlager sagte zu. Er stellte einige Stoffe zur Auswahl, dass sich die Schülerinnen und Schüler für die „Nibelungen“ entschieden, ist nicht schwer zu verstehen: Mittelalter- und Fantasygeschichten sind derzeit angesagt bei Fans von Serien und Computerspielen. „Game of Thrones“, „Tudors“ oder „Vikings“ ziehen Millionen Menschen in ihren Bann. Warum also nicht einmal das „Nibelungenlied“ aufführen?
Kirchschlager hat die Saga um Macht, Tod und Intrigen in moderne, manchmal auch humoristische Form und auf eine verträgliche Länge gebracht, in seinem Buch gibt es auch Anspielungen auf aktuelle und regionale Ereignisse: Die Thüringer kommen gut weg, die Sachsen weniger. Und damit alle zehn Mitglieder der Theatergruppe mitspielen können, hat er den beiden Hauptpersonen Kriemhild und Brunhild jeweils ein „Alter Ego“ an die Seite gestellt: die Schattenwalküre Morda und die Todesgöttin Hel. Außerdem gibt es zwei Erzählerinnen, Nele Sauer und Hanna Frank ergänzen die Handlung und zitieren auch aus dem originalen Nibelungenlied.
Die beiden gehen ebenso wie die Darsteller Julia Schmid, Anna Woidig, Adelheid Riedel, Leann Piechaczek, Johannes Geyer, Robin Lüke, Alexey Kvint und Milo Mund mit einer bewundernswerten Ernsthaftigkeit an ihre Rollen heran, man merkt Ihnen an, wie wichtig ihnen dieses Theaterprojekt ist. Deshalb ist ihnen zu wünschen, dass am Mittwoch, dem 6. März recht viele Arnstädter in den Rathaussaal kommen. Beginn ist um 19 Uhr, Karten für 10 Euro (Erwachsene) und 3 Euro (Kinder und Jugendliche) gibt es in der Arnstädter Buchhandlung in der Erfurter Straße (Keine Abendkasse!).
Der Erlös des Abends geht übrigens an die Opferschutzorganisation „Weißer Ring“, wer eine Karte kauft, tut das auch für einen guten Zweck.
Wenn man hingeht, kann man also nichts falsch machen.

2. Fachtag Literatur am 25. Oktober 2018 im Thüringer Landtag „Literaturvermittlung – aktueller Stand und Perspektiven“

Medieninformation der Thüringer Staatskanzlei und des Thüringer Literaturrates e. V.

2. Fachtag Literatur am 25. Oktober 2018 im Thüringer Landtag
„Literaturvermittlung – aktueller Stand und Perspektiven“

Am Donnerstag, dem 25. Oktober 2018 findet im Thüringer Landtag der zweite „Fachtag Literatur“ zum Thema „Literaturvermittlung – aktueller Stand und Perspektiven“ statt. Angeregt hat einen solchen Fachtag Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff, der Thüringer Minister für Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten und Chef der Staatskanzlei, der im vergangenen Oktober mit sehr gutem Erfolg erstmals stattfand. Organisiert und durchgeführt wird er vom Thüringer Literaturrat e.V. in enger inhaltlicher Zusammenarbeit mit der Thüringer Staatskanzlei. Der Fachtag richtet sich an Autorinnen und Autoren, Bibliothekarinnen und Bibliothekare, Buchhändlerinnen und Buchhändler, die Thüringer Kulturämter, Medienvertreter, Literaturvermittler, literarische Vereine und Gesellschaften.
Die kritische und nachhaltige Förderung einer qualitativ hochstehenden literarischen Produktion in ihren verschiedenen Genres ist ein wesentliches Anliegen des Freistaats. Durch die Digitalisierung der Gesellschaft ist die deutsche Literaturlandschaft in einemtiefgreifenden Veränderungsprozess begriffen. Ziel des Fachtages ist es, diesen Veränderungen nachzugehen und mögliche Wege aufzuzeigen, die Literaturvermittler in Thüringen in ihrer Arbeit bestärken und ihnen Anregungen für ihre künftige Arbeit geben.

Christian Müller, akademischer Mitarbeiter am Institut für Sprachen an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg, wird in seinem Einführungsvortrag über „Literaturvermittlung im digitalen Zeitalter“ sprechen. Annaluise Erler, deren Buchhandlung „Findus“ in Tharandt 2017 als beste Buchhandlung Deutschlands ausgezeichnet wurde, spricht zum Thema „Wer mit Büchern lebt, schafft Lust aufs Lesen“. Prof. Dr. Harald Welzer, Direktor der gemeinnützigen Stiftung »Futurzwei« und Honorarprofessor für Transformationsdesign an der Europa-Universität Flensburg, wird der Frage nachgehen, wie sich unsere Debattenkultur im digitalen Zeitalter verändert. Prof. Dr. Gerhard Pfennig, Rechtsanwalt und Honorarprofessor an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, wird in seinem Vortrag auf Fragen des

Urheberrechts und des Nutzungsrechtes im digitalen Kontext eingehen, die mit Blick auf die neue Datenschutzgrundverordnung der EU von ganz aktuellem Interesse sind. Mit neuen Formen der Literaturvermittlung befassen sich Dr. Guido Naschert, Kurator des Weimarer Poetryfilm-Festivals und Mitherausgeber des „Poetryfilm-Magazins“, Jürgen Wiebicke, Mitarbeiter des Festivals „Philcologne“ in Köln sowie eine abschließende Diskussionsrunde mit Monika Rettig vom Herbstlese e.V., Ralf Schönfelder, der das Programm der „Thüringer Literatur- und Autorentage“ verantwortet, Andreas in der Au, der als AIDA einer der aktivsten Poetry-Slammer Deutschlands ist, und Jürgen Wiebicke.

Da noch einige freie Plätze vorhanden sind, können sich Interessenten noch bis zum 20. Oktober 2018 beim Thüringer Literaturrat anmelden. E-Mail: thueringer-literaturrat@gmx.de / Tel.: 03643-90 87 75 1.

Ausschreibung Erfurter Stadtschreiber

Die Landeshauptstadt Erfurt schreibt für das kommende Jahr wieder das symbolische Amt des Erfurter Stadtschreibers aus. Mit der Einrichtung dieses Amtes wird das Ziel verfolgt, Schriftsteller/innen deutscher Sprache zu ehren, die unsere Literatur mit ihren Werken beeinflussen und prägen.
Der von der Stadt Erfurt gestiftete Preis, der die Bezeichnung „Erfurter Stadtschreiber-Literaturpreis“ trägt, wird seit 2002 alle drei Jahre öffentlich bis spätestens zum 30. Juni des Vorjahres der Vergabe ausgeschrieben. Das Amt selbst wird jeweils im Jahr der Titelverleihung vom 01. April bis zum 31. Juli besetzt. Der Preis wird in Form des symbolischen Titels durch eine Urkunde und ein Stipendium vergeben.
Die Bewerber/innen sollen mindestens eine selbständige Publikation vorweisen können. Gebeten wird um die Einsendung einer unveröffentlichten Textprobe (maximal 20 A4-Seiten), eines Lebenslaufes mit Lichtbild sowie einer Bibliographie an die Kulturdirektion der Stadtverwaltung Erfurt, Benediktsplatz 1, 99084 Erfurt, bis spätestens zum 30. Juni 2018.
Ich möchte Sie bitten, diese Information ggfs. an entsprechende Interessenten weiterzuleiten. Weitere Informationen sind unter http://www.erfurt.de/ef/de/engagiert/kunst/stadtschreiber/index.html ersichtlich, für Nachfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
 
Mit freundlichen Grüßen
Sebastian Rätsch
Kulturförderung
Kulturdirektion
SG Soziokultur | Kulturelle Bildung

Landeshauptstadt Erfurt
Stadtverwaltung
99111 Erfurt

Telefon +49 361 655-1612
Fax          +49 361 655-1609
E-Mail    Kulturfoerderung@erfurt.de

 

Ingrid Gruhls zweiter Eucheenband ist endlich da!

Ingrid Gruhls zweiter Eucheenband ist endlich da!

Alldaachsgeschichdn med Eucheen, Drude un den annern: Mundartliches aus Arnstadt und Umgebung

Mit Illustrationen von Steffen Grosser

Aus dem Vorwort von Ingrid Gruhl

„Mundart ist eine gesprochene Sprache, eine Lautsprache, herzerfrischend, klar und anschaulich, mitunter sehr direkt und auch derb. Aber immer ist sie warm und kontaktfreudig, mit einem bestimmten Klang, der die regionale Zugehörigkeit erkennen läßt. So ähnlich habe ich es mal irgendwo gelesen und als richtig empfunden. Aber sie ist schriftlich schwer festzuhalten. (…)
Einen wissenschaftlichen Anspruch verbinde ich mit meiner Art, den Leuten zuzuhören und das Gehörte in Geschichten zu verpacken, nicht. Die Geschichten dienen der Unterhaltung und werden vielleicht den
nach uns Kommenden einen kleinen Einblick in das Alltägliche und den mundartlichen Sprachgebrauch von heute rund um Arnstadt geben, so wie uns Ernst Meiland mit seiner mundartlichen Lyrik in das tägliche Leben Mitte des 20. Jahrhunderts blicken läßt. Ich habe einen Brief von einem älteren Herrn erhalten, der vor einigen Jahren aus der Arnstädter Gegend nach Rostock gezogen ist. Er bekam mein Mundartbuch »Eucheens Geschichten am Gartenzaun« von seinem Bruder geschenkt und empfand es als ein Stück Heimat. Was will man mehr.“

Ingrid Gruhl wurde 1946 geboren, ist verheiratet, hat zwei
Töchter und fünf Enkel. Sie ist ausgebildet als Vermessungstechniker,
Gärtnermeister und Diplom-Agraringenieur (FH).
Zu ihren Veröffentlichungen zählen Kurzgeschichten und
Geschichten für Kinder in verschiedenen Anthologien. Ihr besonderes
Merkmal sind zeitgenössische Texte in heimatlicher
Mundart, die u. a. 2012 im Verlag Kirchschlager, Arnstadt, als
Buch »Eucheens Geschichten am Gartenzaun« herausgegeben

Hardcover, Fadenheftung, 145 Seiten, zahlreiche schwarz-weiß Illustrationen von Steffen Grosser, ISBN 978-3-934277-70-0, Preis: 10,95 Euro

Die schönen Bücher gibt es im Arnstädter Buchhandel!

Medienlinks zu den Thüringer Buchtagen 2017

Medienlinks Thüringer Buchtage 2017

http://www.mdr.de/mediathek/fernsehen/a-z/video-150796_zc-ca8ec3f4_zs-73445a6d.html

https://www.welt.de/regionales/thueringen/article170289131/33-Verlage-bei-Thueringer-Buchtagen.html

http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Thueringer-Buchtage-Blaettern-lesen-mit-Autoren-plaudern-445316484 (auch als Printausgabe erschienen)

http://www.tlz.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Thueringer-Buchtage-Autoren-muessen-ihre-Nische-finden-2001270829 (auch als Printausgabe erschienen)

https://www.boersenblatt.net/artikel-thueringer_buchtage.1398363.html

http://www.steigerwaldstadion-erfurt.de/en/news/pressemitteilungen/details/34112017_thueringer_buchtage.html

http://www.otz.de/web/zgt/suche/detail/-/specific/Thueringer-Buchtage-machen-Lust-aufs-Lesen-und-Schreiben-1001515205 (auch als Printausgabe erschienen)

https://www.insuedthueringen.de/region/feuilleton/Lucilectric-liest-bei-den-Thueringer-Buchtagen;art83476,5811068

https://eventbu.com/erfurt/7-thuringer-buchtage/7039396

http://weimar.thueringer-allgemeine.de/web/weimar/startseite/detail/-/specific/Knabe-wieder-zurueck-in-Thueringen-1081978256 (auch als Printausgabe erschienen)

https://partyzettel.de/diskotheken/255708461205246/swe-stadtwerke-erfurt-gmbh/

 

 

Neues Heft der Thüringer Literaturzeitschrift „Palmbaum“ – Präsentation auf der Leipziger Buchmesse

Die Leipziger Buchmesse steht vor der Tür und mit ihr ein neues Heft der Thüringer Literaturzeitschrift „Palmbaum“. Nach dem erfolgreichen Heft zum 200. Geburtstag von Gustav Freytag, in dem wir u.a. das gescheiterte Projekt eines Fassbinder-Films dokumentiert haben, folgt nun ein nur scheinbar „leichteres“ Thema: Das Heft soll „Zum Lachen“ sein, d.h. wir widmen es dem Thema Komik vom Humor über Ironie, Satire und Parodie bis zum Grotesken. Wir bringen böse Klassiker-Parodien und überlegen mit Tucholsky, was Satire darf, Annelie Morneweg ergründet das Lachen als nonverbale Sprache, Ulf Annel erinnert an Ringelnatz in Thüringen, Michael von Hintzenstern und Olaf Weber feiern mit Dada den produktiven Nonsens, Renate Holland-Moritz fragt sich, ob man in der finsteren DDR überhaupt lachen durfte, Hans-Dieter Schütt geht der Eigenart des jüdischen Witzes nach, Matthias Biskupek hat den manchmal gar nicht komischen Humor der „sozialen Medien“ genauer angeschaut, Sylvia Bräsel sagt uns, worüber Chinesen lachen und NEL beantwortet unsere Fragen nach dem Selbstverständnis eines Karikaturisten – mit Karikaturen natürlich! Weiterlesen