Archiv für den Monat: Oktober 2016

Jürgen Ludwigs “Weißde noch?” Band 2 erschienen

Arnstadt Geschichten und Episoden Band 2

Jürgen Ludwig
Weißde noch?
Wir gingen ins Filmtheater Merkur oder in die „Flohkiste“ … und tanzten zu „wilden“ Rhythmen der „Teddys“
Mitten aus’m Arnstädter DDR-Alltag – Geschichten und Episoden

88 Seiten, zahlr. S/W-Fotos, Format 12,5 x 20,5, fest gebunden

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Autor Jürgen Ludwig bedankt sich bei all denen, die sein zweites Buch über Arnstadt in der Reihe „Weißt du noch?“ des Herkules Verlags unterstützt haben. Sei es durch Fotos, Dokumente oder Erinnerungen, an denen Sie den Autor teilhaben ließen.

Dies sind:
H. Bäsecke, H. Dietze, K. Engelmann, Th. Eidam, M. Grilletz, Familie Hedler, J. Heyder, G. Löber, M. Möhring, F. Schneeberger, M. Straszim, H. Triebel und M. Vollmar.

Dank auch an Frau Andrea Kirchschlager vom Stadt- und Kreisarchiv Arnstadt.

PALMBAUM – Heft 63: Annäherungen an Gustav Freytag – Mit Drehbuch-Auszügen zu einem verhinderten Fassbinder-Film!

Hand aufs Herz: Wer liest heute noch Gustav Freytag? Vor einem Jahr hatten wir das Herbst­heft dem Thema „Bestseller“ gewidmet. Freytag ist ein exemplarischer Fall dafür, und das im wortwörtlichen Sinn: vor 200 Jahren geboren, stürzte er vom meistgelesenen Autor und viel­gespielten Stückeschreiber des Kaiserreichs ins Vergessen ab. Nur ab und zu hört man raunen, sein Roman Soll und Haben sei antisemitisch. Und tatsächlich wurde 1977 eine Verfilmung des Romans durch Rainer Werner Fassbinder mit genau diesem „Argument“ verhindert. Ein Verdikt, das selbst so klischeehaft war wie die Klischees, die man Freytag – und Fassbinder – vorwarf. Herbert Knopp (München), der damalige Drehbuchautor, erinnert in seinem Beitrag für dieses Heft erstmals ausführlich an die Hintergründe der Ablehnung und zeigt, was dadurch verhindert wurde: ein produktiver Umgang mit dem Stoff, der die antisemitischen Klischees aufarbeiten wollte, indem er sie durchsichtig macht, um die sozialökonomischen Gründe dahinter zu erkennen. Nebenbei gesagt: fast rührend liest man, wie ernst das bundesdeutsche Fernsehen vor 40 Jahren noch seinen Bildungsauftrag nahm – um desto zorniger wahrzunehmen, was dieses Medium heute betreibt. Wir freuen uns, erst­mals auch eine literarische Kunstform dokumentieren zu dürfen, die weitgehend unterschätzt wird: die des Drehbuchs. Wer die Szenen liest, sieht den Film schon vor sich und kann nur bedauern, dass er wegen ideologischer Kurzsichtigkeit – diesmal im Westen Deutschlands – nie zustande kam.

Weitere Beiträge zum Titelthema: Cornelia Hobohm schreibt über Freytags Verarbeitung der Thüringer Landschaft, Peter Arlt über Künstler, die den Autor porträtierten, und Siegwart Wohlleben stellt die Freytag-Gedenkstätte in Siebleben vor. Außerdem bringen wir die Erst­veröffentlichung eines Briefes von Gustav Freytag an einen Debütanten.

Höhepunkte des Heftes sind außerdem Weimar-Gedichte von Andreas Reimann, ein Text-Zyklus von André Schinkel, Beiträge zur Weimarer Lyriknacht, u.a. von Michael Krüger, der zweite Teil des Essays von Dietmar Jacobsen über die Archäologisierung der DDR in Nach-Wende-Romanen, Auszüge aus dem Briefwechsel zwischen Gerhard Altenbourg und Horst Hussel, eine Erinnerung an Hilbigs Prosa-Debüt in der DDR von Ralph Grüneberger, das Gespräch mit Strawalde, der uns einen zauberhaften Einband gezeichnet hat, und die Beiträge der fünf Finalisten zum Menantes-Preis für erotische Dichtung.

Kurz: ein abwechslungsreiches Buch mit prallen 250 Seiten – und davon allein volle 30 mit Rezensionen.

 

Weitere Informationen finden Sie unter: www.palmbaum.org.

Palmbaum. Literarisches Journal aus Thüringen. Hrsg. von der Literarhistorischen Gesellschaft Palmbaum e.V., Heft 2 / 2016, quartus-Verlag Bucha bei Jena, 250 Seiten, Englische Broschur, EUR 9,90.

Bestellungen im Buchhandel unter ISSN 0943-554X oder im Verlag: quartus-verlag@t-online.de

Passwort Pegasus: Kreatives Schreiben in Arnstadt

Sie wollen schreiben? Bei uns sind Sie richtig! Anregungen und Methoden aus dem kreativen Schreiben bringen die eingetrocknete Phantasie zum Fließen. Spiele machen locker im Kopf und sorgen für Abstand vom Alltagsstress. Das Sich-Austauschen mit Gleichgesinnten entlastet und beruhigt den inneren Kritiker. Diskussionen, angereichert mit Erkenntnissen aus der Schreibforschung, regen an, scheinbar Bewährtes zu hinterfragen und Neues auszuprobieren. www.passwort-pegasus.de

Immer donnerstags 18 bis 19.30 Uhr

VHS Arnstadt

Am Bahnhof 6

 

Kontakt: 03628-6107-0 oder anmeldung@vhs-arnstadt-ilmenau.de

 

Büro für angewandte Poesie

Anke Engelmann

www.poesiebuero.de