Archiv für den Monat: Januar 2014

Für Arnstadts Ansehen – Literaturfreunde Arnstadt (IG) berieten über Literaturpreis

Arnstadt. Noch ist es ein grober Eichenklotz, den der Sprecher der Literaturfreunde Arnstadt (IG), Historiker und Verleger Michael Kirchschlager, am 29. Januar im Kaminzimmer der “Goldenen Henne” etwa 20 Literaturinteressierten präsentierte.

Aus dem Eichenrohling soll durch den Künstler Heiko Freitag eine Adlertrophäe geschaffen werden, die sich in ihrer Form am Wappenadler des Rathausportales orientiert. Das Kunstwerk soll neben einem Preisgeld im April 2016 dem Gewinner des Literaturpreises als Trophäe übergeben werden. Zu diesem Ausschreiben können Erzählungen eingereicht werden, die sich mit historischen Ereignissen oder Persönlichkeiten aus Arnstadts langer Geschichte beschäftigen. Der Umfang liegt bei 15 bis 25 Seiten. Die zehn besten Erzählungen werden zudem in einem Buch veröffentlicht. Kirchschlager sieht in dieser Aktion eine einmalige Gelegenheit, Arnstadts Image enorm aufzubessern, zumal 2016 das 750jährige Jubiläum der Verleihung des Stadtrechts begangen werden soll. “Es wäre für Arnstadt fatal,” so Kirchschlager, “das Stadtrechtsjubiläum ungenutzt verstreichen zu lassen.”

Doch vorerst gibt es finanztechnische Schwierigkeiten, denn Bürgermeister Alexander Dill antwortete auf Kirchschlagers Anfrage einer Spendenkontenverwaltung seitens der Stadt für die IG mit einem lapidaren “Geht nicht.” Derzeit prüft der Werkausschuß des Kulturbetriebes ob eine Förderung möglich ist. Kirchschlager ist hier jedoch zuversichtlicher, denn schließlich gäbe es einen Stadtratsbeschluß das ambitionierte und für Arnstadt einmalige Projekt zu unterstützen. Auch Georg Bräutigam (Pro Arnstadt) sagte Unterstützung durch seine Fraktion zu. “Wir lassen euch nicht im Stich!” Gleiches signalisierte der Unternehmer Lars Pitan, der die Literaturfreunde schon seit langem zuverlässig und großzügig fördert. “So ein tolles Projekt muß man unterstützen,” so Lars Pitan.

Als nächstes wird die eigentliche Auslobung des Literaturpreises in Textform vorbereitet. Start wird Anfang März sein. Dann haben alle Autoren bis Februar 2015 Zeit, ihre Erzählungen einzureichen.

Bezüglich des Arnstädter Weihnachtsbüchleins 2014 gibt es ebenfalls positive Vermeldungen. Es wird im Niederburgverlag unseres Literaturfreundes Ronny Ritze erscheinen.

Joachim Kreckow / Michael Kirchschlager, Arnstadt

 

Offene Redaktionssitzung am 29. Januar 2014 in der “Goldene Henne” zu Arnstadt

Gestern, am 29. Januar, trafen sich etwa 20 Literaturfreunde und Interessenten in der “Goldenen Henne” zu Arnstadt. Das Arnstädter Weihnachtsbuch 2014 wird im Niederburgverlag von Ronny Ritze erscheinen (Absprachen ab sofort mit dem Verleger). Zudem wurde die weitere Vorgehensweise bezüglich des Arnstädter Literaturpreises 2016 besprochen sowie der eichene Adlerpokal (erst einmal nur der Eichenrohling) für den Sieger vorgestellt. Großzügige finanzielle Unterstützung sagte uns Literaturfreund Lars Pitan zu, ein großer Förderer der Literaturszene in Arnstadt! Herr Pitan unterstützte schon im letzten Jahr unsere Große Marktlese sowie die Drache- Emil-Lesung im Rathaussaal. Ein ausführlicher Beitrag folgt in Kürze von Joachim Kreckow.

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Von links nach rechts: Georg Bräutigam, unser Schirmherr, Literaturfreundin und Kurzgeschichtenautorin Gudrun Piesche, Krimiautorin Katharina Schendel, Autorin und Stadtführerin Uta Kessel (unsere Marlitt), die Mundartautorin Ingrid Gruhl aus Dornheim, Verleger und Autor Ronny Ritze aus Stadtilm, Literaturfreundin Silvia Sörnitz und Romanautor Dieter Hesse.

Adler

Der Entwurf stammt von dem Arnstädter Holzkünstler und Grafiker Heiko Freitag. Der Adler selbst wird aus Eiche geschaffen. Das Eichenholz stiftete Familie Hartung von der hiesigen Firma Hartung Holz & Forst GmbH. Der “Arnstädter Bücher-Adler” wird ein kleines Schwergewicht und reiht sich zumindest von seinem Gewicht in die Reihe der bekanntesten Buchpreistrophäen ein. Der Träger des Deutschen Bücherpreises, der in den Jahren 2002 bis 2004 auf der Leipziger Buchmesse verliehen wurde, erhielt statt des Schecks eine von Günter Grass gestaltete, acht Kilogramm schwere Bronzetrophäe, den sog. Bücher-Butt, der im Werk von Grass für Lebenserfahrung und ,Weisheit’ steht. Ein herzliches Dankeschön an alle Arnstädter Bürgerinnen und Bürger, die unsere große Sache unterstützen!!!

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Krimiautorin Katharina Schendel sendet uns ein Adventsgedicht …

 

Ein Adventsgedicht

Auf dem Adventskranz brennen nun die Kerzen.

Ihr warmer Schein beschwingt die Herzen.

Der Lichterglanz erhellt die Räume

und allerfeinster Pulverschnee bedeckt hier und da die Bäume.

Bratapfel- und Mandelduft kitzeln allerorts die Nasen,

Glückseligkeit liegt in der Luft – überallemaßen.

Die Augen leuchten wie noch nie,

dank Schittchen, Punsch und Harmonie.

Wer streiten will, muss lange suchen.

Friede. Freude. Eierkuchen. Weiterlesen

Riechheimer Literaturfreund und Schriftsteller gewinnt Thüringer Krimipreis 2014

Herzliche Glückwunsche senden die Arnstädter Literaturfreunde an Ihren Riechheimer Literaturfreund, den Schriftsteller und Juristen Klaus Paffrath. Wie wir heute aus der TA erfuhren, setzte sich Klaus Paffrath (Pseudonym Johannes Goettsche) aus 33 Einsendern mit seinem Roman “Sonne, Wind und Tod” durch. Das Buch erscheint pünktlich zur Leipziger Buchmesse im Sutton Verlag, der in Erfurt ansässig ist. Was alle Arnstädter Literaturfreunde freuen sollte: Der Roman spielt in Arnstadt! Schon beim Krimipreis 2012 konnte Katharina Schendel ganz vorn mitmischen. Lesen Sie auch den Zeitungsartikel der Arnstädter Allgemeine. Einfach anklicken! Weiterlesen

Kinder der Emil-Petri-Schule Arnstadt versuchen sich als Schriftsteller

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Im Rahmen einer Schreibwerkstatt versuchen sich Kinder der Emil-Petri-Schule Arnstadt am Thema: Wir schreiben eine Wintergeschichte. Das ist gar nicht so einfach, will der Winter nicht so recht herauskommen. Doch die kleinen Schriftsteller geben sich große Mühe. Alle Arten von Autoren sind vertreten: Die Palette reicht vom fleißigen Arbeiter bis zum kreativen Schöpfer, von der produktiven Autorin bis zur lyrischen Briefeschreiberin – jedes Kind ist anders und schreibt anders. Das macht Literatur so vielseitig und lebendig! In einigen Kindern stecken zudem große Talente. Und gelacht wird natürlich auch. Denn, wenn man nicht mehr lachen kann, kann man auch nicht mehr schreiben. Jedenfalls nichts gutes.