Archiv für den Monat: April 2013

Christina Urban (geb. Bangert)

Die Arnstädterin Christina Urban (geb. Bangert) wurde am 22. Dezember 1984 geboren. Schon von Kindesbeinen an verbindet sie ihr starkes Interesse an Übersinnlichem mit ihrer Kreativität und greift in ihrem Werk „76.5 Landeswelle Jenseits“ ihre Überzeugung von einem Weiterleben der Seele auf. Nach Abschluss ihres Abiturs erlernte sie den Beruf der Bankkauffrau in Jena. Im Oktober 2008 kam ihr Sohn Paul zur Welt. Im Kreis ihrer Familie lebt sie seit diesem Zeitpunkt wieder in ihrer Heimat Arnstadt. Voller Lebenslust und in Liebe zum Detail arbeitet sie in ihrer Freizeit gern farbenfroh und verbringt viel Zeit mit Partner und Kind.

autorenfoto christina urban

Zum Inhalt ihres Romans: Die Neugierde des schüchternen Teenagers Julian ist geweckt, als er vor der offenen Tür eines verlassenen Postgebäudes steht. Er betritt die schon seit Jahren leer stehende Halle und macht dabei eine seltsame Entdeckung. Ein Paket, das nie zu seinem Empfänger gelangt war und sich schon seit dreiunddreißig Jahren an diesem Ort befindet. Auf der Suche nach dem Adressaten durchbricht Julian das Briefgeheimnis und lüftet den Inhalt dieses Päckchens. Mit unerwarteten Folgen für ihn. Durch diesen Fund wird er plötzlich zum einzigen Zeugen unheimlicher Ereignisse. Mysteriöse Botschaften aus dem Jenseits bringen ihn vollends aus seinem Gleichgewicht.

Cover Christina Urban

 

Arnstädter Literaturoffensive! Pressearbeit zur Vorbereitung auf unsere Große MARKT-Lese

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Quelle: Arnstädter Stadtecho vom 24. April 2013.

Die Pressearbeit zur Vorbereitung auf unsere Große MARKT-Lese am 25. Mai 2013 ist in vollem Gange. Eigentlich kann gar nichts „schieflaufen“, angesichts so großartiger Unterstützung von allen Seiten. Außer: Bayern spielt an diesem Tag gegen den BVB –  Gott bewahre! Regen kann uns ebenfalls nicht erschüttern: Bürgermeister Alexander Dill stellte uns unbürokratisch den Ratssaal zur Verfügung.

An dieser Stelle danken wir ganz herzlich allen Redakteuren und Fotografen der unterschiedlichsten Medien für Ihre Unterstützung! Weiterlesen

18. April: Offizielle Freischaltung unserer Webseite

Hiermit möchten wir, die Literaturfreunde Arnstadt (IG) und die Arnstädter Buchhandlung, alle Literaturfreunde zum offiziellen Start unserer Webseite am Donnerstag, dem 18. April, 10.30 Uhr in die Arnstädter Buchhandlung einladen. Neben einem Gläschen Sekt gibt es auch eine kleine Leseprobe unseres Autors Otto Kurt Dieter Hesse zu hören.

http://www.arnstaedter-buchhandlung.de

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Quellen: Thüringer Allgemeine vom 20. April 2013 (oben), Arnstädter Stadtecho vom 24. April (unten).

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Michael Kirchschlager: Emil rettet Thüringen. In der Höhle – Leseprobe

Gegen Mittag erreichte die bunt zusammengewürfelte Truppe aus dem Ziegenherzchen mit ihrem Hirsch, den Rabenvögeln und dem ausgehungerten Wolfsrudel den Fuß eines felsenreichen Berges. Fenrirs feine Nase witterte sofort den Eingang der Höhle am eisigen Luftzug, der ihm entgegenströmte. Das Ziegenherzchen sprang vom Rücken des Hirsches und zog aus ihrem Ränzelchen ein Feuereisen und Zunder hervor. Schnell fand es ein trockenes Stück Holz und entzündete es.

Emil in der Eishöhle rechts003-1

Die Illustrationen schuf Steffen Grosser aus Leipzig. Das Buch erscheint im Oktober 2013 im Knabe Verlag Weimar. Weiterlesen

Michael Kirchschlager: Die Ritter vom schwallenden Wasser. Die Reliquie – Leseprobe

Der Burgkaplan Bruder Notker zählte zu den wichtigsten Männern auf der Burg zu Schwallungen, da er Vermittler zwischen dem lieben Gott und uns Menschen war. Gab es einmal eine vermeintlich unlösbare Aufgabe, konnte man getrost zu Bruder Notker gehen und ihn um Rat fragen. Egal um was es sich handelte, er wusste immer etwas, da er das Wissen von Gott und der Bibel erhielt. Und wusste er einmal keinen Rat, dann zuckte er nur mit den Schultern und erklärte mit angestrengtem Gesicht: „Die Wege des Herrn sind unergründlich.“

Die Ritter vom schwallenden Wasser

Die Illustrationen schuf der Arnstädter Künstler Christoph Hodgson. Das Buch erscheint Ende Juni 2013 im Knabe Verlag Weimar. Weiterlesen

Otto Kurt Dieter Hesse: Die Erben der Grafen von Mansfeld. 2. Kapitel: Das Findelkind – Leseprobe

Das Findelkind

Am Nachmittag des 25. Juli 1750

Eine gute halbe Stunde stiegen die vier Frauen schon bergan. Luise ließ ihren Blick zurück nach Heiligkreuztal wandern. Unten im Tal lag im gleißenden Sonnenlicht die imposante Klosteranlage. Beginen, christliche Laien, waren vor 600 Jahren die ersten Frauen, die sich in einer Gemeinschaft hier niederließen. Erst 100 Jahre später erwarb Graf Landau das Lehensgut Wazzirschaphan für seine Schwester Hailwilgilde. Sie wurde die erste Äbtissin des Klosters. Diesem neuen Kloster stiftete wenige Jahre später ein Kreuzritter, nach seiner Heimkehr aus dem Outremer, vom Kreuze Jesus einen Holzsplitter. Deshalb nannte sich von dieser Zeit an das Kloster, Heiligkreuztal.

Die Erben der Grafen von Mansfeld Weiterlesen

Otto Kurt Dieter Hesse: Maria Anna und die Schwarze Schar. Erstürmung Halberstadts – Leseprobe

11. Kapital

29. Juli 1809

Erstürmung Halberstadts

Maria Anna und die Schwarze Schar

 

Die Finsternis der Nacht begann sich ganz allmählich in ein namenloses, alles verwischendes Grau zu wandeln. Das lag vor allem an den überall aufsteigenden Dunst. Der warmen, von der Sonne aufgeheizten Erde, entzog die doch relativ frische Morgenluft die Feuchtigkeit, hüllte alles in einen schläfrig, wattigen Mantel. Trotzdem herrschte im Lager der Schwarzen Schar hektische Betriebsamkeit. Weiterlesen